Trauer als natürliche Reaktion
Dies kann durch den Tod eines Menschen oder Tieres, aber auch durch Trennungen, Scheidungen, den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine eigene schwere Krankheit ausgelöst werden. In solchen Situationen geraten Menschen häufig emotional an ihre Grenzen und verlieren ihr inneres Gleichgewicht, was sie besonders verletzlich macht.
Verlauf der Symptome
Trauer verläuft meist wellenartig in verschiedenen Phasen. Während sie normalerweise nach einiger Zeit abklingt, gibt es auch krankhafte Verläufe, bei denen die Intensität nicht nachlässt. Zu den typischen Symptomen gehören:
Interessenverlust und Freudlosigkeit.
Ein geringes Selbstwertgefühl sowie negative Gedanken.
Häufige Suizidgedanken als Begleiterscheinung.
Plötzliche Niedergeschlagenheit ohne erkennbaren direkten Auslöser.
Umgang mit der Situation
Viele Betroffene versuchen, ihren Schmerz zu verdrängen, indem sie sich in Arbeit stürzen oder zu Betäubungsmitteln wie Alkohol und Tabletten greifen. Andere versuchen, ihre Gefühle vor der Umwelt zu verbergen, um niemanden zu belasten oder keine Schwäche zu zeigen. Verdrängung oder Betäubung des Gefühls lässt die Trauer nicht verschwinden.
Wenig hilfreich
sind oberflächliche Ratschläge wie „Kopf hoch“ oder „Das Leben geht weiter“, da diese signalisieren, dass der Schmerz nicht ernst genommen wird. Stattdessen benötigen Trauernde Mitmenschen, die zuhören und die Trauer gemeinsam mit ihnen aushalten können.
Professionelle Unterstützung
Sollte die Trauer länger als 12 Monate anhalten, wird dringend empfohlen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine Chronifizierung des Zustands zu vermeiden.
Wellenartig in den Phasen
Meistens durchläuft die Trauer mehrere Phasen, die verschieden lang andauern können und verschieden intensiv empfunden werden könne:
Emotionale Belastung: Trauernde werden durch Ereignisse wie Tod, Trennung oder Arbeitsplatzverlust oft an ihre emotionalen Grenzen geführt.
Instabilität: Betroffene verlieren ihr inneres Gleichgewicht und sind in dieser Zeit besonders leicht verletzlich.
Abklingprozess: Im Normalfall klingt die Trauer nach einiger Zeit allmählich ab.
Risiko der Chronifizierung: Wenn die Trauer länger als 12 Monate anhält, spricht man von anhaltender Trauer, die professionelle therapeutische Unterstützung erfordert, um einen chronischen Zustand zu vermeiden.
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